Vor Handelsbeginn
Ausblick: Keine Anzeichen für Besserung

Unverändert verdunkeln die Vorgaben aus den USA und Tokio die Stimmung an den deutschen Wertpapierbörsen. Zudem ließ der niederländischen Elektronikkonzern Philips bereits vor Handelsbeginn den Marktteilnehmern das Frühstücksbrötchen im Halse stecken bleiben. Vom zweiten Quartal blieb ein Verlust je Aktie von 60 Cent übrig, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 2,71 ? die Anleger erfreut hatte. Daher rechnen Marktteilnehmer für den heutigen Dienstag mit einem leichteren Auftakt an der Frankfurter Börse.

dpa-afx FRANKFURT.

Am Vortag hatte die Schwäche der Technologiewerte den Dax 1,25 % auf 5 853,76 Zähler verlieren lassen. Während der MDax um 0,12 % auf 4 706,61 Stellen nachgab, sank der Nemax 50 um 1 183,67 Zähler. In den USA verlor der Dow Jones 0,64 % auf 10 472,12 Stellen und der Nasdaq Composite um 2,67 % auf 2 029,12 Punkte. In die gleiche Richtung zielten der japanische Nikkei mit einem Abschlag von 1,74 % auf 12 128,5 Zähler und der Hang Seng in Hongkong, der zuletzt 0,89 % schwächer bei 12 511,7 Stellen notierte.

Zusammen mit den schlechten Quartalszahlen aus den USA dürften deshalb erneut die Werte der Hochtechnologie unter Druck geraten. Bereits am Vortag hatten Siemens, Infineon und SAP die Verliererliste angeführt.

Finanzielle Mittel sind bei Degussa anscheinend schwer gesucht. Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" prüft der Spezialchemiehersteller derzeit nach Möglichkeiten, die Biotech-Tochter Zentaris zu verkaufen. Vor einem Monat war wegen zu geringer Nachfrage der Börsengang von Zentaris abgesagt worden.

Die Hypo-Vereinsbank will heute in München weitere Details über ihr Privatkundengeschäft informieren. Vor wenigen Wochen hatte die Bank bekannt gegeben, dass sämtliche Filialen der Norisbank und der Vereins und Westbank - umbenannt und künftig in ganz Deutschland HypoVereinsbank heißen sollen.

Zu den wenigen Gewinnern gehörte am Vortag die Deutsche Post . Der ehemalige Monopolist will nach einem Bericht des "Westfalen-Blattes" bis zu 5 000 Stellen einsparen.

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