Vor Jahresende
3G will GPRS-Dienste in Deutschland anbieten

vwd MADRID. Das Mobilfunkgemeinschaftsunternehmen 3G des spanischen Mobilfunkbetreibers Telefonica Moviles und der finnischen Sonera Oy, Helsinki, hofft, noch vor Jahresende GPRS-Dienste (General Package Radio System) in Deutschland anbieten zu können. GPRS gilt als Probelauf für die Einführung der nochmals komfortableren UMTS-Technik, mit deren Vermarktung europaweit frühestens ab Mitte 2002 gerechnet wird. Ein Sprecher von Telefonica Moviles, die 52,8 % an 3G hält, dementierte am Montag jüngst erschienene Berichte in spanischen Zeitungen, laut denen 3G bereits im Juni in Deutschland GPRS-Technologie anbieten wolle und zu diesem Zweck mit E-Plus, der deutschen Tochter der niederländischen KPN, verhandle.

Anders sei die Situation in Spanien. Dort biete Telefonica Moviles GPRS-Dienste schon seit Ende Januar, allerdings nur bestimmten Firmenkunden, wie beispielsweise IBM. Die Erweiterung auf das breite Privatkundengeschäft sei für Juni vorgesehen, bis zum Jahresende wolle man 250 000 Kunden für den neuen Dienst gewinnen. Insgesamt zahlte 3G, an dem die finnische Sonera die verbleibenden 42,8 % hält, im letzten Sommer 8,4 Mrd. Euro für eine UMTS-Lizenz in Deutschland. Für den Aufbau eines UMTS-Netzes in Deutschland hält Telefonica Moviles ebenso wie der finnische Partner weitere 3,9 Mrd. Euro bereit.

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