Vor laufenden Kameras
Völler und Cha Bum versöhnen sich

Mit einer Versöhnung vor laufenden Kameras hat Rudi Völler am Donnerstagabend in Ulsan die Unstimmigkeiten mit dem südkoreanischen Fußball-Idol Bum-Kun Cha ausgeräumt.

dpa ULSAN. Der deutsche Teamchef und der ehemalige Leverkusener Bundesliga-Profi trafen sich nach dem Abschlusstraining der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für das Viertelfinal-Spiel gegen die USA im "Ulsan Munsu Football Stadium". Cha Bum führte ein fünfminütiges Interview mit Völler, das am Abend im südkoreanischen Fernsehen ausgestrahlt werden sollte. Das Gespräch habe mit einer herzlichen Umarmung geendet, berichtete DFB - Pressesprecher Harald Stenger.

Völler und Cha Bum, die beide für Bayer 04 Leverkusen gespielt haben, kennen sich seit Jahren. Nachdem Cha sich jedoch sehr negativ über die deutsche Mannschaft nach dem 1:0-Sieg im Achtelfinale gegen Paraguay geäußert hatte, war Völlers Reaktion ungewohnt heftig ausgefallen. "Der Cha Bum hat zu viele Aspirin gegessen, als er in Leverkusen spielte", kommentierte der deutsche Teamchef.

Völler machte den Südkoreanern in dem Interview ein großes Kompliment für den überraschenden Einzug ins WM-Viertelfinale. Sein Wunsch sei es, so der 42-Jährige, bei einem Erfolg am Freitag gegen die USA im Halbfinale am kommenden Dienstag in Seoul auf den Mitgastgeber der Weltmeisterschaft zu treffen. Südkorea spielt am Samstag im Viertelfinale gegen Spanien.

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