Vor Steuern knapp in der Gewinnzone
Fujitsu Siemens kann Flaute ein wenig trotzen

Belastet von hohen Restrukturierungskosten hat der Computer-Hersteller Fujitsu Siemens zu Ende gehenden Geschäftsjahr 2002/2003 (zum 31. März) vor Steuern noch knapp schwarze Zahlen geschrieben. Operativ verdoppelte sich der Gewinn annähernd auf 56 Millionen Euro.

Reuters HANNOVER. Trotz der Nachfrageschwäche in der Computer-Branche habe Fujitsu Siemens nach vorläufigen Zahlen einen Vorsteuergewinn von 4 Mill. ? verbucht, nach 29 Mill. ? ein Jahr zuvor, teilte das Gemeinschaftsunternehmen der Konzerne Siemens und Fujitsu am Mittwoch auf der weltgrößten Computer- und Technologiemesse CeBIT in Hannover mit. Restrukturierungskosten von 52 Mill. ? hätten das Ergebnis belastet. Der Umsatz sei um 1,5 % auf 5,35 Mrd. ? gesunken. Die operativen Kosten seien aber um elf Prozent auf 730 Mill. ? gesunken.

Die Computer-Hersteller leiden derzeit unter den Sparmaßnahmen vieler Unternehmen genauso wie unter der Kaufzurückhaltung der Privatkunden. Der drohende Irak-Krieg dämpft die schwache Konjunktur weiter, weshalb Branchenkenner frühestens im zweiten Halbjahr dieses Jahres mit einer Markterholung rechnen. "Wir wissen nicht, wann und wie stark sich der Markt erholen wird, so dass Prognosen derzeit schwierig sind. Aber wir haben uns fest vorgenommen, auch künftig schneller als der Markt zu wachsen und unsere Profitabilität weiter zu verbessern", sagte Konzernchef Adrian von Hammerstein.

Fujitsu Siemens ist der weltweit viertgrößte PC-Hersteller hinter Marktführer Dell, Hewlett Packard und IBM. Im ersten Halbjahr hatte der Konzern noch einen Vorsteuerverlust von 21 Mill. ? verbucht.

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