Vorauskommando gestartet
Bundeswehr-Einsatz in Mazedonien begann

Knapp eine Stunde nach dem Bundestags-Beschluss hat am Mittwoch der Bundeswehr-Einsatz zur freiwilligen Entwaffnung albanischer Rebellen in Mazedonien begonnen. Um 18.30 Uhr startete vom Fliegerhorst Penzing bei Landsberg ein Vorauskommando mit 49 deutschen Soldaten nach Skopje.

Reuters PENZING. Die etwa 500 deutschen Soldaten sollen nach Angaben des Heeres im Raum Skopje und in Tetovo im Nordwesten des Landes stationiert werden. Weitere 200 Soldaten folgen am Donnerstag und in den nächsten Tagen. Zudem werden zwei Kompanien mit etwa 210 Soldaten aus dem Kosovo nach Mazedonien verlegt. Für deren Ersatz waren bereits kurz nach 18.00 Uhr 46 Fallschirmjäger vom Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen gestartet. Zwei weitere Maschinen mit je 48 Soldaten sollen am Freitag folgen.

Der Bundestag hatte dem lange umstrittenen Einsatz der Bundeswehr am Nachmittag mit breiter Mehrheit zugestimmt. Insgesamt sollen sich 4 500 Soldaten aus Deutschland und mehreren anderen NATO-Ländern an der Entwaffnung der Albaner beteiligen. Der NATO-Einsatz war am Montag angelaufen.

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