Voraussetzung ist ein Sparvertrag
Geld von Chef und Staat sollte man nicht verschenken

Mit vermögenswirksamen Leistungen (VL) lässt sich zwar kein großes Vermögen verdienen. Verschenken sollte man sie jedoch auf keinen Fall, rät der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Dienstag in Berlin.

ddp.vwd BERLIN. Bei dieser Sparvariante übernimmt je nach Tarifvertrag das Unternehmen einen Teil oder sogar die gesamte Sparrate von bis zu 40 Euro im Monat, also 480 Euro im Jahr.

Voraussetzung ist, dass Arbeitnehmer einen Sparvertrag nach dem so genannten 480-Euro-Gesetz abschließen. Dieser Vertrag läuft mindestens sechs Jahre. Bevor der Sparer über die angesammelte Summe verfügen kann, muss der Vertrag noch maximal ein Jahr ruhen. Angelegt werden kann in Kapitallebensversicherungen, Bausparverträge oder Unternehmensbeteiligungen, etwa über Aktienfonds, Mitarbeiteraktien oder Genossenschaftsanteile.

Die Arbeitnehmersparzulage durch den Staat bekommen die Beschäftigten allerdings nur für Beteiligungs- und Bausparen. Für einen Bausparvertrag spendiert der Staat bis zu 48 Euro im Jahr, für Beteiligungssparen bis zu 81,60 Euro im Jahr. In Ostdeutschland können sich die Beschäftigten für Beteiligungssparen über eine staatliche Förderung in Höhe von maximal 102 Euro jährlich freuen. Von der staatlichen Förderung profitieren allerdings nur diejenigen Arbeitnehmer, die als Alleinstehende mit ihrem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 17 900 Euro bleiben. Für Ehepaare liegt die Grenze bei 35 800 Euro.

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