Voraussetzungen für Sanierung geschaffen
Hach kann Insolvenz vorerst abwenden

Der angeschlagene Werbeartikel-Händler Hach hat eine Insolvenz vorerst abwenden können.

Reuters GROSS BIEBERAU. "Durch heute morgen zugeführte Liquidität ist es vorerst gelungen, das Unternehmen aus seiner akuten finanziellen Schieflage zu befreien", gab Hach in einer Pflichtmitteilung am Freitagnachmittag bekannt.

Am Morgen hatte das Unternehmen noch mitgeteilt, es sei eine "akute und erhebliche" Finanzunterdeckung aufgetreten. Hach hatte dabei einen förmlichen Insolvenzantrag nicht ausgeschlossen. Die mit den Banken, dem Hauptaktionär, weiteren Geschäftspartnern und dem Land Hessen geführten Kreditgespräche hätten nun eine erfreuliche Wendung genommen, hieß es am Nachmittag. In einer in absehbarer Zeit vorgesehenen Bankensitzung solle dann die endgültigen Voraussetzungen für eine Sanierung des Unternehmens geschaffen werden, hieß es.

Sowohl die AG als auch der Konzern hat im Geschäftsjahr 2001/2002 nach Unternehmensangaben einen erheblichen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Nach vorläufigen Berechnungen beläuft sich der Betriebsverlust per Ende Juni auf 12,6 Millionen Euro.

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