Voraussichtlich keine Ergebnis-Auswirkungen
US-Tochter bringt Advanced Medien in Bredouille

Die am Neuen Markt notierte Advanced Medien AG muss nach eigenen Angaben wegen falscher Buchungen bei einer US-Tochter den Umsatz der ersten neun Monate 2002 erheblich nach unten korrigieren. Zudem werde das Umsatzziel für das Gesamtjahr zurückgenommen, teilte die Gesellschaft aus Oberhaching bei München am Mittwoch mit.

Reuters OBERHACHING. Statt des am 11. November veröffentlichten Umsatzes von 16,2 Mill. ? für die ersten drei Quartale werde nun voraussichtlich nur ein Wert von 9,8 Mill. ? erreicht, teilte Advanced Medien am Mittwoch in Oberhaching mit. "Die Korrektur des Umsatzes hat voraussichtlich keinen Einfluss auf das Ergebnis des Konzerns", teilte das Unternehmen weiter mit.

Die Gesellschaft hatte für die ersten neun Monate einen Fehlbetrag von vier (Vorjahreszeitraum: 10,4) Mill. ? ausgewiesen. "Vor diesem Hintergrund wird der Vorstand die Umsatzprognose für 2002 senken", hieß es. Nicht auszuschließen ist, dass auch die für 2001 von der US-Tochter ausgewiesenen Umsätze korrigiert werden müssen. Der Vorstand lasse dies nun prüfen, hieß es.

Die falschen Buchungen entstanden den Angaben zufolge bei der US-Tochter U.F.O. Unified Film Organisations. Dort seien Zahlungen eines Medienfonds fälschlicherweise als Erlöse und Produktionskosten als Aufwand verbucht worden. Dadurch sei der Umsatz um 6,4 Mill. ? zu hoch ausgewiesen worden. Nun werde geprüft, ob es auch im Jahr 2001 zu ähnlichen Vorfällen gekommen sei.

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