Vorbedingungen für Friedensgespräche
Zapatisten haben Friedensmarsch nach Mexiko-Stadt begonnen

afp SAN CRISTOBAL DE LAS CASAS. Die zapatistischen Guerillaführer haben auf ihrem Friedensmarsch am Sonntagmorgen (Ortszeit) die Bischofsstadt San Cristóbal de las Casas im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas verlassen. Auf dem Weg in die Hauptstadt des Bundestaates, Tuxtla Gutiérrez, wurden die 24 Kommandeure des Zapatistischen Nationalen Befreiungsheers (EZLN) von zahlreichen Anhängern begleitet. Für den Abend war die Ankunft der Karawane in Juchitán im benachbarten Bundesstaat Oaxaca vorgesehen. Von dort geht die Reise weiter in Richtung Mexiko-Stadt, wo die Rebellen am Sonntag, den 11. März, erwartet werden. In der mexikanischen Hauptstadt soll aus diesem Anlass eine Massendemonstration zur Unterstützung der Zapatistas stattfinden.

Noch ist nicht klar, ob es ein direktes Treffen zwischen EZLN-Comandantes und Vertretern der Regierung geben wird. Die linksgerichtete Guerilla fordert als Vorbedingung für Friedensgespräche die Erfüllung von drei Forderungen: Rückzug der Armee aus Stellungen im Kerngebiet der Aufstandsbewegung in Chiapas, Freilassung aller zapatistischen Gefangenen und Annahme eines Gesetzes über mehr Rechte für die indianische Urbevölkerung durch das Parlament.

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