Vorbereiter und Vollstrecker
Francesco Totti - der treue Italiener

Rudi Völler durfte bei der Wahl zum "Weltfußballer des Jahres 2001" als DFB-Teamchef nicht für Deutschlands Niationaltorwart Oliver Kahn votieren und stimmte deswegen für Francesco Totti - noch vor David Beckham und Raul.

sid ROM. Auch Völlers Wertschätzung für den Kapitän seines italienischen Ex-Klubs AS Rom verdeutlicht den Aufstieg des offensiven Mittelfeldspielers zum Star beim dreimaligen Weltmeister Italien.

An Tottis Talent gab es nie Zweifel, seit er 1993 als erst 16-Jähriger sein Debüt für die Roma gab. Im Gegensatz zu vielen seiner Teamkollegen in der "Squadra Azzurra" hat er den Verein nie gewechselt - und will es wohl auch nicht mehr: Sein Vertrag bis 2006 bringt dem 25-Jährigen etwa sechs Millionen Euro pro Saison. Für die Römer hat sich die Investition schon rentiert: Totti, Vorbereiter und Vollstrecker in einer Person, führte den Klub 2001 erstmals seit 1983 wieder zur Meisterschaft.

Sein Können ist auch Nationalcoach Giovanni Trapattoni nicht verborgen geblieben. "Er ist die glänzende Spitze unseres Teams", meint "Trap" und hebt Totti damit noch über seine weiteren Superstars Christian Vieri und Alessandro del Piero.

Bei der WM in Japan und Südkorea peilt Totti ohne Umschweife den vierten Titelgewinn für die Italiener an. Schon nach seiner starken EM-Endrunde mit dem unglücklichem Ende im Finale gegen Weltmeister Frankreich (1:2 n.V.) war er sicher: "Dann wird eben 2002 mein Jahr."

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