Vorbild ist die Wirtschaftsförderung im Freistaat Bayern
Viag fordert Runden Tisch zu UMTS

Der Telekommunikations-Konzern Viag Interkom fürchtet sich vor einer Kostenexplosion bei der Einführung des neuen Mobilfunkstandards UMTS. Das Unternehmen setzt deshalb für einen Runden Tisch ein, an dem UMTS-Lizenzinhabern, die Bundesregierung, Hardware-Hersteller, Content-Anbieter sowie Vertreter der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP ) sitzen sollen.

ddp MÜNCHEN. Um die extrem hohen Finanzbelastungen zu meistern, müssten die Kräfte am Markt dringend gebündelt werden, sagte Viag-Finanzvorstand Dietrich Beese in der Ausgabe von Montag der Zeitung "die Welt".

Als Vorbild für den geplanten Runden Tisch sieht Beese dem Bericht zufolge die Wirtschaftsförderung im Freistaat Bayern. Dort würden zukunftsträchtige Techniken durch steuerliche Begünstigung der beteiligten Unternehmen gefördert. Außerdem dürften sie zumindest zeitweise miteinander kooperieren. Die Gespräche am Runden Tisch, für den Beese den Namen "Zukunftsrat Technik und Innovation" vorschlägt, sollen offiziell zwar ergebnisoffen geführt werden. Fachleute erwarten jedoch, dass Viag Interkom die Zahl der Lizenznehmer von derzeit sechs auf vier oder fünf reduziert sehen will, um die Konkurrenz- und Kostensituation zu entspannen. Bislang verweigert sich die RegTP solchen Plänen.

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