Vorermittlungen eingeleitet
Mobilcom jetzt Fall für die Staatsanwaltschaft

Im Zusammenhang mit der drohenden Insolvenz des Telefonunternehmens Mobilcom hat die Kieler Staatsanwaltschaft Vorermittlungen eingeleitet.

HB/dpa KIEL/BÜDELSDORF. Oberstaatsanwalt Uwe Wick wollte der dpa am Freitag jedoch nicht bestätigen, dass sich diese gegen Mobilcom-Gründer Gerhard Schmid richten. "Wir prüfen den Gesamtvorgang auf seinen strafrechtlichen Gehalt", sagte Wick. Detaillierte Strafanzeigen lägen derzeit nicht vor. "Wir haben von Amts wegen einen so genannten Beobachtungsvorgang angelegt."

Auf die Frage, ob es um den Verdacht der Konkursverschleppung gehe, sagte der Oberstaatsanwalt, er lege sich nicht auf einen Straftatbestand fest. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet in ihrer Ausgabe am Sonnabend, dass die Behörde den früheren Mobilcom-Chef Schmid wegen Konkursverschleppung im Visier hat. Dagegen spricht jedoch, dass die Mobilcom AG bislang nicht insolvent geworden ist und Schmid seit dem 21. Juni dem Vorstand nicht mehr angehört. Ein Insolvenzverfahren wird jedoch allgemein in der kommenden Woche erwartet, falls sich Schmid und die Bundesregierung nicht auf einen Treuhänder-Vertrag einigen

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