Vorfall ereignete sich bei Kabul
Britische Fallschirmjäger in Afghanistan beschossen

Erneut sind britische Soldaten bei ihrem Friedenseinsatz in Afghanistan beschossen worden. Die Soldaten erwiderten das Feuer. Berichte über Verletzte gibt es nicht.

dpa LONDON. Britische Soldaten der internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) sind in der Hauptstadt Kabul beschossen worden. Dies teilte das britische Verteidigungsministerium am Donnerstag in London mit. Es ist der dritte Schieß-Zwischenfall innerhalb von zwei Wochen, in den britische Fallschirmjäger verwickelt sind.

Den offiziellen Angaben zufolge wurde auf die Soldaten am Mittwochabend im Südwesten der Hauptstadt geschossen. Die Fallschirmjäger, die dort einen Beobachtungsposten eingerichtet hatten, hätten das Feuer erwidert, hieß es. Berichte über Verletzte gab es nicht.

Am 16. Februar hatten britische Soldaten einen Mann erschossen, der gemeinsam mit Familienmitgliedern eine hochschwangere Frau ins Krankenhaus bringen wollte. Offiziellen Angaben zufolge waren die Soldaten zuerst von dem Auto aus beschossen worden. Dieser Version hatten die Männer aus dem Auto entschieden widersprochen. Mehrere der beteiligten Soldaten wurden zu Vernehmungen durch die britische Militärpolizei heimbeordert.

Am 20. Februar wurden Fallschirmjäger angegriffen, als sie im Westen Kabuls patrouillierten.

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