Vorfall ereignete sich nach Lufthansa-Agaben weitab vom Operationsgebiet der Amerikaner
Lufthansa-Maschine musste US-Kampfjets ausweichen

Eine Lufthansa-Maschine musste am Sonntagabend während der ersten Angriffswelle der USA auf Afghanistan über dem südlichen Pakistan zwei amerikanischen Kampfjets ausweichen. Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow bestätigte am Dienstag in Frankfurt am Main einen Bericht der "Bild"-Zeitung.

ddp FRANKFURT/M. Zwei US-Kampfjets seien aufgestiegen, um die Identität der Lufthansa-Maschine aus der Nähe zu überprüfen. Im Cockpit sei das Antikollisionsradar angesprungen, der Pilot sei sofort nach oben ausgewichen. Die Passagiere der Maschine aus Bangkok seien sicher in Frankfurt am Main gelandet.

Jachnow sprach von einem "normalem Vorgang". Die USA hätten ihr Recht in Anspruch genommen, jedes Flugzeug in der Region zu kontrollieren. Dies sei aus Lufthansa-Sicht "verständlich und nachvollziehbar". Gefahr für die Passagiere habe zu keinem Zeitpunkt bestanden. Der Vorfall habe sich im Übrigen weitab vom Operationsgebiet der Amerikaner ereignet. Afghanistan werde von Lufthansa-Maschinen seit Jahren nicht mehr überflogen.

Solche Situationen und damit verbundene Ausweichmanöver, die für Passagiere von Turbulenzen nicht zu unterscheiden seien, könnten je nach allgemeiner Sicherheitslage in Zukunft zum "Standardprozedere" werden, sagte Jachnow. Passagiere müssten jedoch keine Angst vor Zusammenstößen haben. Auch Kampfjets flögen "nicht wild durch die Gegend", sondern "kontrolliert".

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