Vorgaben der Europäischen Kommission
Enge Wechselkursbandbreite für EU-Beitrittskandidaten

Die Beitrittskandidaten der Euro-Zone müssen sich nach Angaben der Europäischen Kommission der gleichen engen Bandbreite des Wechselkursmechanismusses (ERM-2) stellen, die bereits auf die derzeitigen Mitgliedsländer angewandt wurde.

Reuters BRÜSSEL. Zwar gebe es keine Regel, die eine Schwankungsbreite einer Landeswährung gegenüber dem Euro über zwei Jahre für einen Beitritt zur Gemeinschaftswährung festlege, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Montag. Doch als Richtlinie empfohlen werde eine Bandbreite von 2,25 % nach oben oder unten.

Kurz zuvor hatte bereits EU-Währungskommissar Pedro Solbes in Bratislava gesagt, eine Schwankungsbreite von 2,25 % sei keine verbindliches Kriterium für den Beitritt zur Euro-Zone. Doch sei dieser Rahmen eine Empfehlung, weil er auch in der Vergangenheit angewandt worden sei.

Vor dem Beitritt zur Euro-Zone dürfen die Landeswährungen der Kandidaten zwei Jahre lang nur in einem engen Rahmen schwanken. Daneben sind ein Haushaltsdefizit von höchstens drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes, eine Gesamtverschuldung von maximal 60 %, sowie niedrige Inflationsraten und Zinsen Kriterien für einen Euro-Beitritt. Einige der zehn zumeist osteuropäischen Länder, die im Mai 2004 der Europäischen Union (EU) beitreten sollen, haben den Wunsch geäußert, sobald wie möglich in die Euro-Zone aufgenommen zu werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%