Vorgänger hat Amt niedergelegt
Matthäus soll Trainer von Partizan Belgrad werden

Lothar Matthäus hat Interesse am Trainer-Job bei Partizan Belgrad. Dem Rekord-Nationalspieler liegt ein Angebot des 17-maligen jugoslawischen Fußball-Meisters vor.

HB/dpa BELGRAD. "Es gab ein zweistündiges Gespräch vor zwei Tagen. Jetzt werde ich mir Gedanken machen und am Wochenende noch einmal telefonieren", sagte Matthäus am Freitag. Ein Engagement ist durchaus möglich. "Es ist eines von vielen Angeboten, die ich habe", sagte der 41-Jährige, "wenn ich kein Interesse an dem Job hätte, bräuchte ich nicht mehr zu telefonieren."

Matthäus dementierte die Meldung auf der Internetseite der Belgrader (www.partizan.co.yu), wonach er am Sonntagnachmittag bereits zu abschließenden Gesprächen in der jugoslawischen Hauptstadt erwartet werde: "Ich bin nicht für deren Internetseite verantwortlich." Der bisherige Partizan-Trainer Ljubisa Tumbakovic hatte sein Amt trotz erfolgreicher Arbeit niedergelegt.

Partizan Belgrad ist Herbstmeister in Jugoslawien und führt die Tabelle nach 17 Spieltagen mit neun Punkten Vorsprung an. Für Matthäus, der demnächst seine Trainerlizenz beim Deutschen Fußball- Bund (DFB) erwerben will, wäre Belgrad die erste Trainer-Station nach Rapid Wien. Zwischenzeitlich war er als Teamchef von Ungarns Nationalmannschaft im Gespräch.

Beim österreichischen Rekordmeister Rapid Wien war der Welt- und Europameister im Mai entlassen worden. Kontakte mit den Jugoslawen gab es schon vor einem Jahr, als Rapid Wien die Belgrader in der ersten Runde des Uefa-Cups ausgeschaltet hatte. In der Champions- League-Qualifikation war Partizan in dieser Saison an Bayern München gescheitert (0:3, 1:3).

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