Vorgesehene Ausweitungen werden ausgesetzt
Lufthansa legt sieben weitere Flugzeuge still

Die Lufthansa tritt wegen des Irak-Kriegs noch härter auf die Kostenbremse. Nach Buchungseinbrüchen vor allem für Flüge nach Amerika und Asien werden weitere sieben Maschinen vorübergehend still gelegt, beschloss der Vorstand am Dienstag in Frankfurt.

HB/dpa FRANKFURT. Im Sommerflugplan vorgesehene Ausweitungen des Angebots werden ausgesetzt. Damit sollen nun 55 Maschinen der eigenen Flotte und bei Partnern am Boden bleiben. Über womöglich weitere notwendige Kapazitätskürzungen werde kurzfristig entschieden.

Vorstandschef Jürgen Weber hatte die erneuten Einschnitte vorige Woche angekündigt. Wegen der schwachen Konjunktur waren seit Jahres- Beginn schrittweise bereits 48 Maschinen für den Europaverkehr still gelegt worden. Allen Konzernfeldern sind für dieses Jahr zusätzliche Einsparungen von mindestens 90 Millionen Euro vorgegeben worden. Die nun beschlossenen Kürzungen betreffen Flüge nach Übersee. Alle Ziele sollen weiter angeflogen werden, teilte das Unternehmen mit. Daher würden nun Frequenzen ausgedünnt oder kleinere Flugzeuge eingesetzt. Wegen des Irak-Kriegs werden Dammam (Saudi-Arabien) und Kuwait vorerst weiter nicht angesteuert.

Seit Jahresbeginn verzeichnet die Lufthansa eine schwächere Auslastung ihrer Jets und Buchungsrückgänge vor allem für die teureren Plätze der Business Class. Im Januar und Februar stieg die Zahl der Passagiere zwar um 10,5 Prozent auf insgesamt 6,7 Millionen. Die Auslastung sank aber um 1,2 Punkte auf 69,9 Prozent.

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