Vorläufige Entscheidung 2003 geplant
EU will Wertpapierabwicklung regeln

Der zuständige Kommissar der Europäischen Union (EU), Mario Monti, will nach eigenen Worten Anfang kommenden Jahres eine vorläufige Entscheidung zur Wettbewerbssituation in der europäischen Wertpapierabwicklungsbranche treffen.

Reuters BRÜSSEL. "Wie sie wissen, schaut sich die Kommission seit einiger Zeit das möglicherweise exklusive Verhalten einiger Marktteilnehmer bei der Abwicklung und Abrechnung von internationalen Transaktionen an", sagte er in einer Rede. "Ich denke daran, Anfang 2003 zu einer vorläufigen Entscheidung zu kommen. Aber Sie werden verstehen, dass ich dazu in diesem Moment nicht mehr sagen kann", fügte er hinzu.

Die größten Wettbewerber bei der Abwicklung und Abrechnung von Wertpapiertransaktionen in Europa, Clearstream und Euroclear, sind eng mit bestimmten Börsen verbunden. Während Clearstream derzeit in den Konzern der Deutschen Börse integriert wird, hat sich Euroclear mit der Vierländerbörse Euronext verbunden. Euronext ist ein Zusammenschluss der Börsen Paris, Amsterdam, Brüssel und Lissabon. Vor allem Clearstream wird immer wieder vorgeworfen, durch die Verbindung mit der Deutschen Börse den Wettbewerb zu behindern und so niedrigere Kosten im grenzüberschreitenden Handel zu verhindern.

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