Vorläufige Zahlen bekanntgegeben
Restrukturierung bei M+S Elektronik verläuft nach Plan

Die schwer angeschlagene M+S Elektronik AG hat im Vorfeld ihrer Hauptversammlung überraschend die vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001/2002 (30. April) bekannt gegeben.

ddp NIEDERNBERG. Wie der am Neuen Markt notierte IT-Dienstleister am Montagabend im bayerischen Niedernberg mitteilte, erhöhte sich der Nettoverlust im ersten Quartal von 1,4 Mill. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 7,0 Mill.Euro (13,7 Mill. DM) und liegt damit im Rahmen der Erwartungen. Beim Ergebnis vor Steuern stieg der Fehlbetrag von 1,7 Mill. auf 8,6 Mill. Euro. Der Umsatz erhöhte sich von Mai bis Juli von 118 Mill. auf 149,5 Mill. Euro.

Weiter teilte das Unternehmen mit, dass sich der Restrukturierungsplan im Zeitplan bewege. Bereits 100 der angekündigten 330 Entlassungen seien realisiert worden. Daher bestätigte M+S ihr Vorhaben, dass sich im laufenden Geschäftsjahr mindestens zehn Mill. Euro ergebniswirksam niederschlagen sollen. Bis zum Jahr 2003/2004 soll das Restrukturierungsprogramm dann sein volles Einsparpotenzial von jährlich 70 Mill. Euro verwirklicht haben.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2001/2002 erwartet die M+S Gruppe eine deutliche Reduzierung des Vorsteuerverlusts auf 19,3 Mill. Euro nach 26,8 Mill. Euro im Vorjahr. In dem Vorsteuerverlust von 19,3 Mill. Euro seien einmalige Belastungen aus der Restrukturierung von 10,6 Mill. Euro enthalten. Der Umsatz werde sich von 668 Mill. auf 610 Mill. Euro reduzieren. Mit einer Marktbelebung rechnet der Vorstandsvorsitzende Hans-Ulrich Mahr frühestens gegen Ende des Kalenderjahres.

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