Vorläufiger Insolvenzverwalter empfiehlt Insolvenzverfahren
Brokat kann nur mit Investor überleben

Das insolvente Software-Unternehmen Brokat kann nur überleben, wenn für das ehemalige Kerngeschäft mit 150 Mitarbeitern ein Investor gefunden wird. Der Insolvenzverwalter will dem Amtsgericht in den nächsten Tagen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens empfehlen.

dpa/vwd STUTTGART. Volker Grub, der vorläufige Insolvenzverwalter der Brokat Technologies AG, Stuttgart, wird dem Amtsgericht Stuttgart empfehlen, das Insolvenzverfahrens zu eröffnen. Dies sei das Ergebnis einer Bestandsaufnahme der Unternehmenssituation, teilte Brokat am Donnerstag ad hoc mit. Brokat hatte am 23. November den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.

Deram 20. November 2001 vom Brokat-Vorstand abgeschlossene Vertrag über den Verkauf des Geschäftsbereichs für das mobile Internet mit 400 Beschäftigtem stehe zunächst noch unter Vorbehalt, hieß es.Als vorläufiger Verwalter hat Grub das Vertragswerk geprüft und weitere Verhandlungen über die Anpassung der Verträge an die Insolvenzsituation geführt. Die Verhandlungspartner hätten sich in allen Punkten geeinigt. Daher sei vorgesehen, nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Verträge zu bestätigen.

Vorstand und Insolvenzverwalter verhandeln derzeit weiter mit potenziellen Investoren für die Brokat eFinance Technologies GmbH & Co KG und gehen davon aus, dass es nur mit einem Investor möglich ist, das Überleben des Kerngeschäfts und die darin enthaltenen etwa 150 Arbeitsplätze zu sichern.

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