Vorläufiges Befragungsergebnis- Endgültiger Index wird am Monatsende ermittelt
Stimmung der US-Verbraucher unerwartet gut

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes ist im April angesichts eines sich abzeichnenden Endes des Irak-Krieges deutlich stärker als von Analysten erwartet gestiegen.

US-Verbrauchervertrauens-Index unerwartet stark gestiegen=

Reuters NEW YORK. Nach vorläufigen Berechnungen der Universität Michigan kletterte der Verbrauchervertrauens-Index im April auf 83,2 von 77,6 Zählern im März, wie am Freitag aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit 78,1 Zählern gerechnet.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus. Wegen des Irak-Krieges und der Sorgen über die Folgen für die US-Wirtschaft war das Verbrauchervertrauen in den vergangenen Wochen zurückgegangen.

Den Angaben aus Finanzkreisen zufolge zog der ebenfalls von der Universität Michigan berechnete Index der gegenwärtigen Bedingungen, der die Einschätzung der aktuellen finanziellen Situation der Verbraucher wiedergibt, im April auf 94,8 (Vormonat 90,0) Punkte an. Der Index der Erwartungen für die nächsten zwölf Monate stieg auf 75,7 von 69,6 Zählern.

Der vorläufige Index beruht auf einer landesweiten telefonischen Befragung von rund 250 US-Bürgern. Für die Ermittlung des endgültigen Indexes am Monatsende werden weitere 250 Bürger befragt.

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