Vorlage des Jahresberichts
IWF sieht schwächeres Wachstum der Weltwirtschaft

Der Aufwärtstrend werde nicht so stark ausfallen wie erwartet. Der Weltkonjunktur drohten Risiken.

rtr WASHINGTON. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass die Weltwirtschaft nicht so schnell wächst wie bislang erwartet. "Es gibt natürlich ein Wachstum, vielleicht aber etwas langsamer als zuvor angenommen", sagte die stellvertretende Direktorin des IWF, Anne Krueger, am Dienstag vor Journalisten in Washington.

Es gebe Risiken, die diesen Ausblick trüben könnten, sagte Krueger bei der Vorlage des jüngsten IWF-Jahresberichts weiter. Vor Veröffentlichung der halbjährlichen Wachstumsprognose des IWF in der kommenden Woche wolle sie keine weiteren Angaben machen. Nach Zeitungsberichten hält der IWF in diesem Ausblick seine Prognose eines globalen Wirtschaftswachstums von 2,8 % in diesem Jahr aufrecht, senkt jedoch den Ausblick für das kommende Jahr auf 3,7 % von bislang vorhergesagten 4,0 %.

Das im April abgelaufene Geschäftsjahr des Fonds werde vor allem auf Grund der "schrecklichen und tragischen Ereignisse des 11. September" in Erinnerung bleiben, sagte Krueger weiter. Im vergangenen Geschäftsjahr gab der IWF nach Angaben von Krueger vor allem durch die Finanzkrisen in Brasilien und in der Türkei Darlehen im Volumen von rund 50 Mrd. Dollar aus, verglichen mit rund 18 Mrd. Dollar im Vorjahr.

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