Vorlage neuer Sparpakete bei Sondierungsgesprächen
Offenbar Annäherung bei Lufthansa-Gesprächen mit Piloten

Bei der Deutschen Lufthansa zeichnet sich nach der Ankündigung von Entlassungen bei den zuvor unterbrochenen Verhandlungen zwischen Konzernspitze und Pilotenvereinigung Cockpit über ein Sparprogramm offenbar eine Einigung ab.

afp FRANKFURT/MAIN. Am Dienstagabend seien bei Sondierungsgesprächen neue Sparpakete vorgelegt worden, die jetzt in den Gremien diskutiert werden müssten, sagte Cockpit-Sprecher Georg Fongern am Mittwoch in Frankfurt am Main der Nachrichtenagentur AFP. Die Verhandlungen sollten aber "zeitnah" wieder aufgenommen worden und eventuell dann zum Ergebnis führen. "Die Gesprächsatmosphäre war sehr konstruktiv", versicherte Fongern. Er zeigte sich optimistisch, dass eine Lösung gefunden werden kann: "Wir kriegen das schon hin", betonte der Cockpit-Sprecher. Zum genauen Inhalt der Gespräche wollte er sich nicht äußern.

Die Lufthansa hatte am Dienstag angekündigt, Kündigungen einleiten zu müssen. In Unternehmenskreisen war von 2 000 bis 4 000 Entlassungen die Rede. Nach Angaben des Konzerns soll in allen Geschäftsfeldern Mitarbeitern in der sechsmonatigen Probezeit gekündigt werden. Beim Kabinenpersonal wird demnach zunächst Kurzarbeit angestrebt. Wenn dies nicht reicht, sollen es auch zu betriebsbedingte Kündigungen kommen. Mit Blick auf die festgefahrenen Verhandlungen mit den Gewerkschaften machte der Konzern zugleich deutlich, dass die Tür weiter offen sei. In Unternehmenskreisen hieß es, die jetzt eingeleiteten Maßnahmen seien bei einer Einigung "in gewisser Weise revidierbar".

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