Vorschlag von Pixelpark-Chef fand kein Gehör
Becker verhinderte neuen Investor bei Sportgate

Ex-Tennisstar Boris Becker hätte die Pleite seines Internetportals Sportgate offenbar abwenden können.

ddp/vwd MÜNCHEN. Wie das Anlegermagazin "Focus Money" vorab berichtet, hätten Becker sowie der Pixelpark-Vorstandsvorsitzende und Miteigentümer Paulus Neef bis zum 23. Juni entweder weitere sechs Millionen Mark investieren oder aber einen neuen Investor benennen müssen. Weitere Investitionen wollten den Angaben zufolge jedoch weder Becker, der mit 55 Prozent die Mehrheit an Sportgate hält, noch Neef, der mit fünf Prozent beteiligt ist, tätigen. Ein von Neef vorgeschlagener Investor sei von Becker abgelehnt worden. Namen nannte das Magazin nicht.

Nachdem die Erstfinanzierung aufgebraucht war, gab es für die Sportgate AG Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 1,2 Millionen Mark. Das Unternehmen meldete daraufhin Insolvenz an. Sportgate sollte ein Onlineportal für die 87&nbps;000 Vereine des Deutschen Sportbundes (DSB), der ebenfalls mit fünf Prozent beteiligt ist, werden.

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