Vorsichtige Anfrage bei potenziellen Partner
Rover will bis März über Partner entscheiden

Neben der Festlegung auf einen möglichen Partner, soll auch über die Entwicklung einer neuen Generation von Pkw-Modellen entschieden werden.

Reuters LONDON. Der britische Autobauer Rover will nach einem Bericht der "Financial Times" ("FT") bis kommenden März über eine mögliche Partnerschaft mit einem anderen Hersteller für die Entwicklung einer neuen Generation von Pkw-Modellen entscheiden.

Das Unternehmen habe bereits eine erste vorsichtige Anfrage von einem potenziellen Partner erhalten, der offenbar von außerhalb Europas stamme, berichtete die Zeitung am Montagabend in einem im Internet veröffentlichten Bericht. Rover-Chairman John Towers und das Board der Techtronic 2000, die Rover kontrolliert, wollten sich für eine Entscheidung über eine mögliche Allianz aber bis zum März Zeit lassen.

Towers und die Holding Techtronic hofften darauf, dass innerhalb der kommenden acht Monate Anfragen weiterer potenzieller Partner eingingen, und dass dabei ein besser passender Partner gefunden werden könne. Grundlage sei die Überlegung, dass Rover durch den Nachweis, erfolgreich handeln zu können, das Interesse von Firmen wie Honda oder Volkswagen wecken könnte.

Der Münchener BMW-Konzern hatte Rover nach anhaltenden Verlusten im Mai für den symbolischen Preis von zehn Pfund an das Phoenix-Konsortium um Towers verkauft, der bereits früher einmal Rover-Chef gewesen war. Bereits kurze Zeit später hatte es Presseberichte gegeben, wonach das Phoenix-Konsortium dem japanischen Hersteller Honda einen 49-prozentigen Anteil an Rover anbieten wolle, um im Gegenzug Zugang zu Technologie zu erhalten.

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