Vorsichtiger Optimismus
Landesbank BW bewertet Intel auf "Halten"

Die Landesbank Baden-Württemberg hat die Aktien des weltgrößten Chipherstellers Intel nach der Umsatzwarnung weiter mit "Halten" bewertet.

dpa/afx STUTTGART. Analyst Karl Strohmeier sagte am Freitag, dass Intel derzeit hohe Lagerbestände habe. Wenn es dem Unternehmen gelingen würde, diese abzubauen, "dann kann man für das vierte Quartal von einer leichten Besserung ausgehen".

Nach Angaben des Experten hat das Unternehmen erst vor gut zwei Monaten die Umsatzprognosen nach unten revidieren müssen. Am Donnerstag nach Börsenschluss schraubte Intel die Umsatzprognose für das erste Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 25 % nach unten. Zwar geht Intel laut Strohmeier davon aus, dass sich die Lage im zweiten Halbjahr verbessern wird. "Wenn man aber sieht, wie die Chippreise in den Keller gerutscht sind, dann stimmt das nun wirklich nicht sehr hoffnungsvoll", sagte der Marktbeobachter.

Dennoch sei eine leichte Besserung im vierten Quartal möglich und die Preise würden sich zunächst einmal etwas stabilisieren. "Aber das die Nachfrage dann wieder so stark wird, dass wir von einer generellen Wende sprechen können, da habe ich doch meine Zweifel" sagte der Analyst.

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