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Vorsorge: Zehn Schritte zum Vermögensaufbau

1. Sparen Sie mit System. Am Anfang steht ein Kassensturz. Die wichtigsten Fragen dabei: Wie viel Rente habe ich zu erwarten? Wie hoch soll die Wunschrente sein? Wie viel Geld kann ich monatlich zurücklegen, um diese Lücke zu schließen?

2. Üben Sie Disziplin. Vorsorgesparen bedeutet langfristigen Konsumverzicht. Da ist es nur allzu menschlich, wenn der Spareifer zwischendurch erlahmt. Deshalb sollten Sie sich motivieren: Setzen Sie sich feste Sparziele und belohnen Sie sich, sobald Sie eines erreicht haben. Alternativ können Sie auch einen Dauerauftrag einrichten, der jeden Monat einen festen Betrag auf das Vorsorgekonto überweist. Greifen Sie das angesparte Vorsorgevermögen aber nicht wieder an.

3. Sparen Sie niemals auf Kredit! Bevor Geld für das Alter auf die hohe Kante gelegt wird, sollten erst einmal alle Schulden getilgt sein. Denn Kredite kosten meist mehr Zinsen, als Geldanlagen an Rendite bringen. Das gilt auch für die Finanzierung des Eigenheims. Sind die Kredite getilgt, kann die aktive Geldanlage beginnen idealerweise mit einem Sparbetrag in Höhe der bisherigen Kreditrate.

4. Kalkulieren Sie ungeplante Ausgaben ein. Schon ein kaputtes Auto, eine defekte Waschmaschine oder eine teure Scheidung können die ganze Finanzplanung über den Haufen werfen, wenn zur Finanzierung das Konto überzogen werden muss. Bevor das Geld in den Vorsorgetopf fließt, deshalb erst ein Notfallkonto füllen.

5. Trotz Renten-Lücke: Vor dem Alter müssen erst einmal die Risiken von Gegenwart und Zukunft abgesichert werden. Gerade junge Familien kommen schnell in Bedrängnis, wenn dem Hauptverdiener etwas zustößt. Schutz vor Berufsunfähigkeit, längerer Krankheit oder Tod des Haupternährers sind daher unerlässlich.

6. Das oberste Gebot jeder Geldanlage lautet: Niemals alle Eier in einen Korb legen. Das gilt auch für die private Altersvorsorge. Das Sparkapital sollte deshalb möglichst breit über verschiedenen Anlageformen und- märkte gestreut werden.

7. Achten Sie niemals nur auf die Renditechancen der Anlage, sondern prüfen Sie auch Verlustrisiken! Grundsätzlich gilt: Spitzenrenditen ohne Risiko gibt es nicht! Deshalb Finger weg von Spekulationsgeschäften und Angeboten des grauen Kapitalmarktes.

8. Beteiligen Sie Staat und Arbeitgeber am Vermögensaufbau. Nutzen Sie vermögenswirksame Leistungen oder andere Angebote des Betriebes zum Aufbau der zusätzliches Altersvorsorge.

9. Prüfen Sie, ob Sie Ihr Vorsorgeziel auch mit staatlich geförderten Anlagen erreichen können, für die es eventuell die Riester-Zulage, eine Sparzulage oder Wohnungsbauprämie gibt.

10. Bleiben Sie flexibel. Vorsorgesparen dauert ein Berufsleben lang, und niemand weiß, was die Zukunft bringt. Meiden Sie deshalb Verträge mit langer, starrer Bindung und Angebote, bei denen Sie nicht oder nur mit Verlust aussteigen können.

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