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Vorsorgebedarf bei Altersvorsorge klären

Je kürzer der Anlagezeitraum, desto sicherer sollten Produkte sein, raten Verbraucherschützer.

ap DÜSSELDORF. Wer sich für das Alter ein sicheres Polster verschaffen will, kommt kaum noch um eine private Vorsorge herum. Allerdings ist dabei die richtige Anleitung gefragt, um hinterher nicht mit einem löchrigen Vorsorgemodell dazustehen, wie die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen warnt. Sie rät, Altersvorsorgeprodukte nicht blindlings von der Stange zu wählen, sondern den persönlichen Vorsorgebedarf zu ermitteln und darauf den Fahrplan abzustellen.

Welche Vorsorgestrategie in Frage komme, hänge entscheidend davon ab, welche Zeit für das Ansparen bis zum Rentenalter noch zur Verfügung stehe. Dabei gelte als Faustformel: Je kürzer der Anlagezeitraum, desto sicherer sollten die Produkte sein. Derjenige, der noch 30 Jahre bis zum voraussichtlichen Rentenbeginn vor sich habe, könne dagegen durchaus auf risikoreichere Angebote mit entsprechend höheren Ertragschancen zurückgreifen.

Grundsätzlich sollten die Anleger zunächst die Sicherheit der Kapitalanlage ausloten. Nur dann lasse sich einschätzen, ob das Angebot wirklich günstig sei. Bei Geldanlagen gelte die Regel: Überdurchschnittliche Renditechancen können nur mit Abstrichen bei der Sicherheit erkauft werden. Ob Aktien, fest verzinsliche Wertpapiere, Mischvarianten oder Immobilien die richtige Strategie für das Alter seien, lasse sich nur im Einzelfall beurteilen, mahnen die Experten. Zu berücksichtigen seien dabei vor allem die Erfahrungen und persönlichen Ziele des Anlegers.

Skeptisch äußerten sich die Verbraucherschützer zu "Fertigprodukten" der Banken. Solche Produkte sähen in der Regel nur standardisierte Anlagemodelle vor. Hohe Mindesteinlagen erschwerten oft den Einstieg.



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