Vorstand gibt sich noch optimistisch
SZ Testsysteme stellt Insolvenzantrag

Die am Neuen Markt notierte SZ Testsysteme AG hat am Montag beim Amtsgericht Rosenheim einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt.

ddp.vwd AMERANG. Die Verhandlungen mit den Banken hätten bislang nicht zu einem befriedigenden Ergebnis über einen ausreichenden Finanzierungsrahmen geführt, teilte der Hersteller automatischer Testsysteme für die Halbleiterindustrie am Unternehmenssitz Amerang (Bayern) mit.

Da das Unternehmen aber derzeit nicht überschuldet sei, habe der Vorstand beim Amtsgericht die Fortführung des Unternehmens in Eigenverantwortung beantragt. Damit solle sichergestellt werden, dass das operative Geschäft im Rahmen des Insolvenzverfahrens bestmöglich weitergeführt werden kann. Ziel sei, den Gläubigern innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren eine Insolvenzquote von 50 % zuzuweisen.

Der Kurs der Aktie fiel am frühen Nachmittag im elektronischen Handel um 31 % auf 0,20 Euro. Das war zugleich das absolute Tief des Papiers. SZ Testsysteme war 1999 zu einem Emissionspreis von 12,00 Euro an die Börse gegangen. Die höchste Notierung erreichte die Aktie im Herbst 2000 mit 29,60 Euro.

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