Vorstand setzt auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung
Norddeutsche Affinerie schließt Ergebnisrückgang nicht aus

Die Norddeutsche Affinerie, die größte Kupferhütte in Europa, will im laufenden Geschäftsjahr ein rückläufiges Ergebnis nicht ausschließen.

HB/dpa HAMBURG. "In der gegenwärtigen schwierigen Situation werden wir uns auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung konzentrieren", sagte Vorstandsvorsitzender Werner Marnette am Mittwoch in der Hauptversammlung in Hamburg. "Dadurch schaffen wir die Voraussetzungen zur Teilnahme an einem wirtschaftlichen Aufschwung." Falls sich die Konjunktur belebe, werde auch die Nachfrage nach Kupfer steigen und die im Aktienindex M-Dax geführte Norddeutsche Affinerie (NA) könne sofort daran teilhaben.

Gegenwärtig ist die NA-Tochtergesellschaft Hüttenwerke Kayser in Lünen/Westfalen, die sich mit Kupfer-Recycling beschäftigt, das größte Sorgenkind des Konzerns. Das Unternehmen ist nicht ausgelastet und muss Personal abbauen. Ursache für die Schwierigkeiten bei den Hüttenwerken seien neben dem andauernd niedrigen Kupferpreis der Exportstopp für Kupferschrott aus den GUS-Staaten und das aggressive Auftreten chinesischer Schrotteinkäufer in Europa und den USA, sagte Marnette. "Das hat bereits bei anderen Sekundärhütten zur Stilllegung von Produktionskapazitäten geführt." Marnette will die Hüttenwerke Kayser nun enger in den NA-Konzern integrieren.

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