Vorstandschef Loos kündig erfolgversprechende Alternativen an
FAG will "Ausverkauf verhindern"

Kugelfischer-Chef Uwe Loos lehnte die Übernahmeofferte der INA-Holding erneut klar ab und kündigte Gegenmaßnahmen an.

dpa/rtr SCHWEINFURT. Das finanzielle Angebot sei "völlig unzureichend", sagte Loos am Freitag bei einer Mitarbeiterversammlung in Schweinfurt. Es stehe in keiner Weise in einem akzeptablen Verhältnis zur Ertragskraft und Wertperspektive des Unternehmens. Die beabsichtigte feindliche Übernahme bedeute weniger Mitsprache und fehlende Transparenz bei den Unternehmensentscheidungen, sagte Loos.

"Bereits in wenigen Tagen werden sie sich von unseren Erfolg versprechenderen Alternativen überzeugen können", sagte der Vorstandschef des Wälzlagerherstellers am Freitag in Schweinfurt vor über tausend Kugelfischer-Mitarbeitern. Die Konzernführung werde alles tun, um den drohenden Ausverkauf der FAG zu verhindern. "FAG wird nach einer Übernahme nicht mehr so aussehen wie vorher", warnte Loos. Das Versprechen von INA, keine Arbeitsplätze abzubauen, bezeichnete er als "weltfremd". INA-Chef Jürgen Geißinger hatte am Montag erklärt, beide Firmen ergänzten sich, so dass von den 18 000 Stellen bei Kugelfischer keine gestrichen werden müssten.

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