Vorsteuerergebnis lag um 200 Mill. unter der Prognose
Sal. Oppenheim ist von DePfa enttäuscht

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Sal. Oppenheim hat seine Ergebnisschätzung für die DePfa-Aktie auf Grund «enttäuschender» Halbjahreszahlen reduziert.

Wie Analyst Metehan Sen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte, lag das Vorsteuerergebnis der Bank mit 196 Millionen Euro um rund 20 Millionen unter seiner Prognose. Für das laufende Jahr erwartet er nunmehr ein Ergebnis je Aktie von 7,73 Euro nach bisher geschätzten 8,13 Euro.

Die Prognose für 2001 bleibt unverändert bei 9,61 Euro. Die Empfehlung für den Wert hatte Sen bereits am Tag vor Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse von «Kaufen» auf «Halten» gesenkt.

Beunruhigend sei insbesondere die unerwartet hohe Risikovorsorge im Kreditgeschäft. Nach Aussage der DePfa habe sich die Hoffnung auf eine schnelle Erholung des deutschen Immobilienmarktes nicht erfüllt, was zu der höheren Rückstellung führte.

Sen erwartet für die nächste Zeit eine negative Einstellung der Anleger gegenüber der Akite, so dass bis zur Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal nicht mit einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung zu rechnen sei.

Hier der 3-Monatsverlauf

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