Vorsteuergewinn mindestens Vorjahresniveau
Porsche bleibt auf Wachstumskurs

Der Sportwagenhersteller Porsche konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2001/2002 zwölf Prozent mehr Gewinn einfahren.

rtr/dpa/vwd FRANKFURT. Der Autobauer Porsche hat in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres Zuwächse bei Gewinn, Umsatz und Absatz gemeldet. Für das Gesamtjahr 2001/02 erwartet einen Umsatz und ein Vor-Steuer-Ergebnis "zumindest auf Vorjahreshöhe", wie das Unternehmen am Dienstag in Stuttgart mitteilte.

Von August 2001 bis Januar 2002 habe sich der Nachsteuer-Gewinn im Jahresvergleich um 29,4 % auf 89,4 Mill. ? erhöht. Der Konzerngewinn vor Steuern sei um 12 % auf 156,5 Mill. ? gestiegen. Dies entspreche einer Steigerung um zwölf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz habe um 6,8 % auf 1,84 Mrd. ? zugelegt. Porsche setzte nach eigenen Angaben mit 23 475 Fahrzeugen 1,2 % mehr ab als im Vergleichszeitraum und steigerte die Produktion um 1,7 % auf 25 164 Fahrzeuge.

Porsche hat eigenen Angaben zufolge mit ihrem Wachstumskurs erneut zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Der Vorstand hebt in seinem am Dienstag veröffentlichten Aktionärsbrief hervor, dass sich die Mitarbeiterzahl im Konzern binnen eines Jahres um 5,3 % auf 9 989 erhöht habe. Zusätzliches Personal erforderten insbesondere das im Aufbau befindliche Werk in Leipzig sowie die Vorbereitung der Motorenproduktion für den Cayenne im Zuffenhausener Stammwerk. Auch im Bereich der Kundenentwicklung und bei den europäischen Einzelhändlern wurde das Personal aufgestockt.

Für die Vorbereitung des Produktionsstarts der dritten Modellreihe einschließlich des Aufbaus des neuen Werks in Leipzig sowie für die weitere Optimierung der Fertigungsabläufe in Zuffenhausen wurden erhebliche Investitionen getätigt. Im Konzern waren es 162 (159) Mio, bei der AG 150 (129) Mill. ?. Zusätzliche Akzente im laufenden Geschäftsjahr werden nach Überzeugung des Vorstands die 911-Varianten Carrera 4S sowie Targa setzen, die im Dezember 2001 in Europa und im Februar dieses Jahres auf dem nordamerikanischen Markt eingeführt wurden.

"Maßstäbe" im Segment der sogenannten "Sports Utility Vehicles" will Porsche mit dem Cayenne setzen, der im Herbst in die Märkte kommen wird. Von diesem Modell sollen jährlich mindestens 25 000 Einheiten abgesetzt werden. Damit breche das Unternehmen vom kommenden Geschäftsjahr an "in völlig neue Dimensionen bei Absatz, Umsatz und Ertrag auf", heißt es in dem Brief an die Aktionäre.

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