Vorsteuerverlust wird um die 25 Millionen Euro liegen
Online-Broker DAB weitet Verluste aus

Der Münchener Online-Broker DAB Bank wird nach Angaben aus Branchenkreisen für das dritte Quartal 2002 einen Verlust vor Steuern von rund 25 Millionen Euro ausweisen.

Reuters FRANKFURT. "Der Vorsteuerverlust wird um die 25 Millionen Euro liegen", erfuhr Reuters am Mittwoch aus Frankfurter Finanzkreisen. Im zweiten Quartal hatte das Minus vor Steuern rund 18,6 Millionen Euro betragen. Zuvor hatte Hypo-Vereinsbank-Finanzchef Wolfgang Sprießler gesagt, die Konzerntochter DAB Bank habe das Ergebnis des zweitgrößten deutschen Finanzinstituts im dritten Quartal mit etwa 90 Millionen Euro belastet. Darin enthalten sei der gesamte DAB-Konzern inklusive der Auslandstöchter sowie Abschreibungen auf den Firmenwert.

Ein DAB-Sprecher sagte auf Anfrage, die von Sprießler genannte Zahl habe nichts mit den Kennzahlen der Berichterstattung des Online-Brokers zu tun. "Das was wir berichten werden, wird deutlich unter der von der HVB genannten Zahl liegen", sagte er. Weitere Angaben machte er nicht.

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