Vorstoß des französischen Luxuskonzerns LVHM gescheitert
Sephora-Parfümerien verschwinden aus Deutschland

Der französische Luxuskonzern LVMH bricht seinen Vorstoß mit der Parfümerien-Kette Sephora auf dem deutschen Markt ab. Vier Jahre nach dem Kauf von Sephora will LVMH die fünf deutschen Filialen schließen.

afp PARIS. Der französische Luxuskonzern LVMH bricht seinen Vorstoß mit der Parfümerien-Kette Sephora auf dem deutschen Markt ab. Vier Jahre nach dem Kauf von Sephora werde LVMH die fünf deutschen Filialen schließen, erklärten Mitarbeiter des Unternehmens am Donnerstag am Pariser Firmensitz. Betroffen sind Geschäfte in Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Köln und Osnabrück mit rund 50 Beschäftigten.

Ursprünglich sollte das Netz der Sephora-Filialen bundesweit ausgedehnt werden. Die Konkurrenz vor allem durch die Douglas-Parfümerien erwies sich jedoch als zu stark, so dass die Mutterfirma LVMH (Louis Vuitton Moet Hennessy) sich für den Rückzug entschied. Ursprünglich wollte LVMH in Deutschland ein Netz von hundert Sephora-Filialen aufbauen.

In der vergangenen Woche wurde in Paris auch bekannt gegeben, dass Sephora bis zum Jahresende sieben Geschäfte in Japan schließt. Weltweit gibt es derzeit 385 Sephora-Filialen. Da das Geschäft in letzter Zeit verlustreich verlief, entschied sich die Direktion zur Konzentration auf die wichtigsten nationalen Märkte. Dazu zählen Frankreich, Spanien und die Benelux-Staaten.

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