Vorwahlen in vier US-Staaten
Nächste Runde im Duell Clinton-Obama

Der Zweikampf zwischen Hillary Clinton und Barack Obama um die demokratische Präsidentschaftskandidatur ist am Samstag in eine neue Runde gegangen. In vier US-Staaten sind Vorwahlen. Für Clinton und Obama geht es um wichtige Delegierte, denn sie liegen nach wie vor dichtauf.

HB WASHINGTON. Im Südstaat Louisiana begannen am Morgen (Ortszeit) die Vorwahlen von Demokraten und Republikanern. Wegen des großen Anteils der schwarzen Bevölkerung wurde bei dem Demokraten mit einem Sieg Barack Obamas gerechnet. Nach dem Ausstieg Mitt Romneys aus dem Rennen um die republikanische Kandidatur gilt unterdessen die Nominierung von John McCain als sicher.

Darüber hinaus stand noch im US-Staat Washington im Nordwesten der USA die Kandidaten-Kür beider Parteien an. In Nebraska waren zudem parteiinterne Abstimmungen der Demokraten geplant, während in Kansas die Republikaner zur Stimmabgabe aufgerufen waren. Ergebnisse wurden in der Nacht zum Sonntag MEZ erwartet. Am Sonntag steht dann die Kandidatenauslese der Demokraten im US-Staat Maine an.

Bei den Abstimmungen der Demokraten am Samstag geht es nach Angaben des US-Fernsehsenders MSNBC insgesamt um rund 160 Delegierte. In Maine sind am Sonntag noch einmal 24 Delegierte zu verteilen.

Clinton und Obama liegen nach wie vor dichtauf: Nach einer Zählung der „Washington Post“ vom Freitag kommt die frühere First Lady auf 1045 Delegierte, der schwarze Senator auf 960. Für einen Sieg bei dem demokratischen Nominierungsparteitag im Sommer braucht ein Bewerber mindestens 2025 der 4049 Delegiertenstimmen.

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