Vorwürfe werden laut
"Downunder" pfuscht

Es geht um Siege und um Medaillen. Nominiert wird, wer Leistung bringt und wer sie nicht bringt, der fasst schon mal die Möglichkeit zu dopen ins Auge. auch in Australien werden die Stimmen lauter.

HB MELBOURNE. Der australische Radsport-Verband hat am Freitag sein 25 Fahrer starkes Aufgebot für die Olympischen Spiele benannt. Darunter sind jene fünf Bahn-Profis, die von Junioren-Weltmeister Mark French des Dopings beschuldigt worden sind. French ist wegen Handels mit Wachstumshormonen für zwei Jahre für alle Radrennen gesperrt worden. Außerdem erhielt der 19-Jährige eine Olympia-Sperre auf Lebenszeit, die auf bis zu acht Jahre reduziert werden kann, wenn French gegen Teamkollegen aussagt.

Laut French sollen sich die früheren Weltmeister Graeme Brown, Sean Eadie, Jobie Dajka, Shane Kelly und Brett Lancaster im Australischen Institut des Sports (AIS) in Adelaide ein nicht näher benanntes Mittel injiziert haben. Die Vorwürfe wurden untersucht, das Ergebnis soll am Samstag veröffentlicht werden. Das Australische Olympische Komitee hat angekündigt, keinen Fahrer für Athen zu nominieren, bevor nicht nachgewiesen wurde, dass er sauber ist.

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