Vorwurf der Absprache bei Geldwechsel-Gebühren und für grenzüberschreitende Überweisungen
Kartellverfahren gegen Banken in vier EU-Staaten

vwd BRÜSSEL. Die Europäische Kommission hat Kartellverfahren wegen mutmaßlicher Absprachen im WWU-Sortengeschäft eingeleitet. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti kündigte am Dienstag im Europäischen Parlament an, dass Banken und deren Verbände in der nächsten Woche Schreiben mit den Vorwürfen der Kommission erhalten würden. Insgesamt seien 120 Adressaten betroffen, sagte Monti vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments.

Die Namen der Länder bzw. der Banken wollte Monti auch auf Nachfrage nicht nennen. Er sagte lediglich, dass die Kommission vor der Sommerpause noch gegen einige weitere Länder Kartellverfahren eröffnen werde. Monti wirft den Banken vor, sich bei Geldwechsel-Gebühren und für grenzüberschreitende Überweisungen abgesprochen zu haben. Die Kommission hatte deshalb im vergangenen Jahr mehrere Banken durchsucht. Montis Sprecherin ergänzte, dass die Kommision beschlossen habe, die Namen überhaupt nicht preiszugeben.



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