Vorwurf der Feigheit kostet Job
US-Journalist nach Kritik an Bush entlassen

Der Vorwurf, Präsident Bush sei feige, kostete einen US-Journalisten den Job.

ap GRANTS PASS. Ein amerikanischer Journalist, der in seiner Kolumne Präsident George W. Bush Feigheit nach den Terroranschlägen vorgeworfen hatte, ist entlassen worden. Dan Guthrie erklärte, die negative Reaktionen auf seine Kolumne hätten zu der Entlassung geführt; der Herausgeber des in Grants Pass in Oregon erscheinenden "Daily Courier" bestritt dies.

Guthrie hatte am 15. September geschrieben, Bush habe sich nach den Terroranschlägen in New York und Washington "in einem Loch in Nebraska" versteckt, anstatt sofort nach Washington zurückzukehren. Auch seine Berater und Kabinettsmitglieder hätten sich versteckt. Die Erklärung von Bush Sprechern, dass es sich um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt habe, da auch das Weiße Haus als mögliches Ziel eines Terrorangriffs galt, bezeichnete Guthrie als "lahme Ausrede".

Hunderte von Leserbriefschreibern hatten sich über die Kolumne beschwert. Die Zeitung hatte sich daraufhin offiziell entschuldigt.

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