Vorwurf der Kinderpornografie
Musiksender schmeißen R. Kelly aus dem Programm

Nach den Vorwürfen der Kinderpornografie gegen R. Kelly haben deutsche Musiksender beschlossen, keine Videoclips oder Songs des amerikanischen R&B-Stars mehr auszustrahlen.

dpa HAMBURG. MTV-Moderator Markus Kavka sagte am Donnerstag dem Südwestrundfunk, der Musiksender habe "mit dem heutigen Tag aufgehört, seine Videos zu spielen." Sollten sich die Vorwürfe nicht bestätigen, werde man bei MTV darüber nachdenken, die Videoclips wieder ins Programm zu nehmen.

Beim Kölner Musiksender Viva wurde darauf verwiesen, dass R. Kelly noch nicht verurteilt sei. Man werde jedoch eine ähnliche Politik wie MTV verfolgen. Allerdings sei der Sänger sowieso nicht bei Viva im Programm vertreten, da er derzeit nicht in den Charts sei, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Auch der niedersächsische Radiosender ffn teilte mit, er habe alle Songs des Grammy-Gewinners aus dem Programm genommen.

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