Vorzugsaktien sollen zurück gekauft werden
Merck Finck & Co bestätigen MAN als Outperfomer

dpa-afx FRANKFURT. Die Privatbank Merck Finck & Co. stuft die MAN AG weiterhin als "Outperformer" ein. Weil MAN Trucks, Renk und MAN Roland schon jetzt die Gewinnerwartungen von Merck Finck & Co. übertroffen hätten, könne MAN eventuell einen höheren Gewinn pro Aktie (EPS) als die erwarteten 2,47 Euro ausweisen. Dem Bericht zufolge will MAN am morgigen Donnerstag die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 1999/2000 veröffentlichen. Die Bank erwartet Umsätze von 14,6 Mrd. Euro bei einem Nettogewinn von 410 Mill. Euro.

Gleichzeitig könnte das Unternehmen möglicherwiese bekannt geben, seine 43,9 Mill. Vorzugsaktien aus dem Verkehr ziehen zu wollen. In einem Telefonat mit Merck-Finck-Analystin Pia-Christina Schulze habe MAN-Finanzvorstand Ferdinand Ballestrem jede Umwandlungsmöglichkeit von Vorzugs- in normale Aktien aufgrund rechtlicher Probleme ausgeschlossen.

Daher geht die Bank davon aus, dass MAN seine Vorzugsaktien zurückkaufen wird. Nach Berechnungen von Merck, Finck & Co bestehe dadurch eine Aufwertungsmöglichkeit von 8,33 % der Vorzugsaktien. Den Analysten der Bank erscheint der Rückkauf auch deswegen höchst wahrscheinlich, weil die Gewichtung der Anteile im Dax sich von 2002 an nur noch auf die frei handelbaren Anteile konzentrieren wird.

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