Votum im Parlament am Montag
Misstrauensantrag gegen Japans Regierungschef

afp TOKIO. Der japanische Ministerpräsident Yoshiro Mori muss sich in der kommenden Woche einem Misstrauensvotum stellen. Ein Sprecher der Oppositionspartei DPJ kündigte am Freitag an, der Misstrauensantrag solle bereits am Montag ins Parlament eingebracht werden. Es gebe "Dutzende Gründe, um Moris Regierung zu stürzen". In dem Antrag werde dem Regierungschef vor allem die Unfähigkeit vorgeworfen, das Land zu führen. Das Misstrauensvotum könnte trotz der Regierungsmehrheit im Parlament eine Chance haben, weil Mori auch in der eigenen Partei heftig umstritten ist. Parteirebellen innerhalb seiner Liberaldemokratischen Partei haben bereits angekündigt, für seinen Rücktritt zu stimmen.

Seit seinem Amtsantritt im April hatte sich Mori zahlreiche verbale Fehltritte geleistet, mit denen er unter anderem China und die USA vor den Kopf stieß. In Umfragen hat die Regierung Mori derzeit eine Zustimmungsrate von lediglich 15 bis 17 Prozent.

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