Vuckovic beweist Teamgeist
Triathleten haben Medaille im Visier

Obwohl sie große Bedenken mit der Streckenplanung haben, werden den deutschen Triathleten in beiden Wettbewerben gute Chancen eingeräumt. Und dies sogar, obwohl die Hoffnungen einen gewaltigen Dämpfer hinnehmen mussten: Deutschlands bekanntester Triathlet fährt zwar nach Athen, nimmt jedoch nicht an den Wettkämpfen teil.

HB DÜSSELDORF. Zwei Dinge fürchten die Triathleten bei Olympia in Athen: Die Gluthitze, in der der Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen im Küstenort Vouliagmeni zur Mittagszeit zu Ende geht, und den auf der Radstrecke fünf Mal zu absolvierenden Berg mit einer Steigung von durchschnittlich 18 Prozent. An dessen höchstem Punkt liegt ein Friedhof. Ob dies wohl ein Zeichen mit tiefergehender Bedeutung sein soll? Am Ende des Unternehmens Athen soll wie schon bei der olympischen Premiere vor vier Jahren in Sydney mindestens eine Medaille stehen. "Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden", sagte DTU-Sportdirektor Rolf Ebeling.

Der seit seiner Silbermedaille von Sydney berühmteste deutsche Triathlet ist allerdings nicht am Start. Stephan Vuckovic verpasste die Qualifikation. Der charismatische Glatzkopf mit dem Piratentuch will als Fan trotzdem mit nach Athen fahren. Schließlich gilt seine langjährige Lebensgefährtin Anja Dittmer nach drei Weltcup-Siegen im Vorjahr als größte Olympia-Hoffnung der deutschen Triathleten. Aber auch die Olympia-Debütanten Maik Petzold, Daniel Unger, der mit Vuckovic befreundet ist, und Joelle Franzmann sind gut genug für Edelmetall auf dem anspruchsvollen Kurs über 1,5 Kilometer Schwimmen im Mittelmeer, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen.

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