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VW: Bei Nichteinigung im Tarifkonflikt bis zu 30 000 Stellen gefährdet

Beim Autokonzern Volkswagen stehen im Falle einer Nichteinigung im Tarifkonflikt mit der IG Metall rein rechnerisch 30 000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. "Die Zahl beruht auf einem mathematischen Modell für den Fall, dass sich die Kosten nicht verbessern lassen. Das ist aber reine Theorie", sagte ein VW-Sprecher auf Anfrage am Mittwoch.

dpa-afx WOLFSBURG. Beim Autokonzern Volkswagen stehen im Falle einer Nichteinigung im Tarifkonflikt mit der IG Metall rein rechnerisch 30 000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. "Die Zahl beruht auf einem mathematischen Modell für den Fall, dass sich die Kosten nicht verbessern lassen. Das ist aber reine Theorie", sagte ein VW-Sprecher auf Anfrage am Mittwoch.

Er betonte, VW gehe ausdrücklich mit dem Ziel in die Tarifverhandlungen, die rund 177 000 Arbeitsplätze in Deutschland zu halten. Dazu sei es aber auch notwendig, bis zum Jahr 2011 die Personalkosten in Deutschland um 30 % zu senken. Die erste Verhandlungsrunde beginnt am 15. September.

Wie der Konzern bereits vor wenigen Wochen ankündigte, sollen bis 2011 die jährlichen Arbeitskosten von 6,8 auf 4,8 Mrd. ? reduziert werden. Zunächst sollen die 103 000 Mitarbeiter der sechs westdeutschen Werke in den nächsten zwei Jahren auf Einkommenserhöhungen verzichten. Personalvorstand Peter Hartz hatte ein Sieben-Punkte-Konzept vorgestellt, mit dem VW in die Tarifverhandlungen mit der IG Metall geht. Die von der Gewerkschaft geforderten mehrjährigen Job- und Standortgarantien lehnt das Unternehmen ab.

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