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VW-Chef Pischetsrieder schlägt im Tarifstreit leisere Töne an

Im Tarifkonflikt bei Volkswagen hat Vorstandschef Bernd Pischetsrieder leisere Töne angeschlagen. "Die Frage ist nicht, ob wir ein existierendes Werk schließen oder die Kapazitäten herunterfahren. Es geht darum, wo künftiges Wachstum stattfindet", sagte er der französischen Zeitung "Les Echos" (Montag). Zur Auseinandersetzung mit den Gewerkschaften sagte der VW-Chef: "Ich glaube nicht, dass irgend jemand einen Streik will."

dpa-afx WOLFSBURG. Im Tarifkonflikt bei Volkswagen hat Vorstandschef Bernd Pischetsrieder leisere Töne angeschlagen. "Die Frage ist nicht, ob wir ein existierendes Werk schließen oder die Kapazitäten herunterfahren. Es geht darum, wo künftiges Wachstum stattfindet", sagte er der französischen Zeitung "Les Echos" (Montag). Zur Auseinandersetzung mit den Gewerkschaften sagte der VW-Chef: "Ich glaube nicht, dass irgend jemand einen Streik will."

Die erste Tarifrunde für die rund 103 000 Beschäftigten der sechs westdeutschen Werke bei Volkswagen war Mitte September ergebnislos vertagt worden. Die zweite Runde ist für den 5. Oktober geplant. Die IG Metall verlangt neben Arbeitsplatzgarantien, die mit konkreten Produktionsentscheidungen abgesichert werden sollen, vier Prozent mehr Lohn.

VW will die jährlichen Arbeitskosten bis 2011 von 6,8 Mrd. auf 4,8 Mrd. Euro reduzieren. Angesichts der schwierigen Lage des Unternehmens fordert der Vorstand von den Beschäftigten einen zweijährigen Verzicht auf Gehaltserhöhungen.

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