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VW-Chef sieht gute Chancen für Autoindustrie - Festhalten an Luxuswagen

Trotz der gegenwärtigen Flaute auf vielen Absatzmärkten sieht Volkswagen-Chef Bernd Pischetsrieder für die Autoindustrie gute Wachstumschancen. "Ungeachtet der schlechten Situation ist die Autoindustrie eine Wachstumsbranche", sagte Pischetsrieder der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe).

dpa-afx BERLIN. Trotz der gegenwärtigen Flaute auf vielen Absatzmärkten sieht Volkswagen-Chef Bernd Pischetsrieder für die Autoindustrie gute Wachstumschancen. "Ungeachtet der schlechten Situation ist die Autoindustrie eine Wachstumsbranche", sagte Pischetsrieder der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe).

"Der Bedarf an Mobilität ist weltweit längst nicht befriedigt. Prognosen zeigen, dass in zehn Jahren jährlich 75 Mill. Fahrzeuge verkauft werden können. Jetzt liegen wir etwa bei 56 Millionen."

Auch der Wolfsburger Konzern will von den Chancen profitieren. "Allein VW bringt im nächsten Jahr acht neue Modelle auf den Markt, die bisher von uns nicht bediente Segmente erschließen sollen", sagte Pischetsrieder. "Wie gut es uns gelingt, neue Käuferschichten anzusprechen, haben wir mit dem Mini-Van Touran gezeigt, der ein richtiger Erfolg ist. Wir haben allerdings nicht den Ehrgeiz, dass VW der größte Autohersteller wird, sondern einer der profitabelsten."

Pischetsrieder stellte zugleich klar, dass VW an der Produktion von Luxus-Autos festhalte. "Die strategische Entscheidung, in die Luxussparte zu gehen, ist nach wie vor richtig", sagte er. Und weiter: "Um sich im Luxusmarkt zu etablieren, braucht man aber Zeit." Das sei anderen Autoherstellern genauso gegangen. "BMW hat verdammt lange gebraucht, um der Mercedes S-Klasse in die Augen sehen zu können", sagte Pischetsrieder. "Wenn man so eine Entscheidung trifft, wie den Phaeton zu bauen, braucht man einen langen Atem. Den haben wir."

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