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VW dementiert erneut Interesse an Ex-Daimlerchrysler-Manager Bernhard

Die Spekulationen um die Zukunft des ehemaligen Daimlerchrysler -Managers Wolfgang Bernhard reißen nicht ab: Volkswagen dementierte am Montag erneut einen Pressebericht, Bernhard werde nach Wolfsburg wechseln. Dies entbehre jeder Grundlage, sagte ein Konzernsprecher. Die Branchenzeitung "Automobilwoche" hatte berichtet, VW bemühe sich derzeit neben General Motors um Bernhard.

dpa-afx WOLFSBURG. Die Spekulationen um die Zukunft des ehemaligen Daimlerchrysler-Managers Wolfgang Bernhard reißen nicht ab: Volkswagen dementierte am Montag erneut einen Pressebericht, Bernhard werde nach Wolfsburg wechseln. Dies entbehre jeder Grundlage, sagte ein Konzernsprecher. Die Branchenzeitung "Automobilwoche" hatte berichtet, VW bemühe sich derzeit neben General Motors um Bernhard.

Wenn die hohen Forderungen des Automanagers vom Aufsichtsrat akzeptiert würden, könnte die Personalie bereits Ende September auf dem Pariser Automobilsalon bekannt gegeben werden. Bernhard würde dann im Januar als Vorstand Verantwortung für die Markenfamilie VW (VW, Skoda, Bentley, Bugatti) übernehmen, hieß es. Das wies der Konzern als unsinnig zurück.

Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" geschrieben, bei GM könnte Bernhard ein Kandidat für den zum kanadischen Autolieferer Magna wechselnden Entwicklungschef Marc Hogan sein. Bernhard, der sich als Chrysler-Vize in der US-Autobranche einen exzellenten Ruf erworben hat, war Ende Juli aus dem Daimlerchrysler-Vorstand ausgeschieden. Er war bereits als Hubbert-Nachfolger an der Spitze der Mercedes Car Group auserkoren gewesen, nach Differenzen über seinen Führungsstil hatte ihm der Aufsichtsrat Anfang Mai aber überraschend den Posten verweigert.

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