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VW: Einsparungen notwendig - sonst Bau neuer Modelle im Inland fast unmöglich

Bei den VW -Tarifverhandlungen hat der Konzernvorstand erneut künftige Produktentscheidungen mit dem Ausgang der Gespräche verknüpft und damit die IG Metall unter Druck gesetzt. "Wenn sich die IG Metall nicht bewegt, wird für Volkswagen die Vergabe neuer Fahrzeugmodellreihen an deutschen Standorte zunehmend schwierig, wenn nicht unmöglich", sagte VW-Verhandlungsführer Josef-Fidelis Senn am Dienstagabend in Hannover.

dpa-afx HANNOVER. Bei den VW-Tarifverhandlungen hat der Konzernvorstand erneut künftige Produktentscheidungen mit dem Ausgang der Gespräche verknüpft und damit die IG Metall unter Druck gesetzt. "Wenn sich die IG Metall nicht bewegt, wird für Volkswagen die Vergabe neuer Fahrzeugmodellreihen an deutschen Standorte zunehmend schwierig, wenn nicht unmöglich", sagte VW-Verhandlungsführer Josef-Fidelis Senn am Dienstagabend in Hannover.

Die westdeutschen Standorte der Volkswagen AG hätten gegenüber dem Flächentarif der Metallbranche einen Arbeitskostennachteil von deutlich über 20 Prozent, gegenüber ausländischen VW-Werken von bis zu 80 Prozent und gegenüber inländischen Wettbewerbern von rund elf Prozent. "Wir können vor diesen Zahlen und dem harten internationalen Wettbewerb nicht die Augen verschließen", sagte Senn. Die Tarifverhandlungen wurden am Dienstag unterbrochen und auf den 12. Oktober vertagt.

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