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VW kann längere Arbeitszeiten für neue Beschäftigte vereinbaren

Der Autobauer Volkswagen kann mit neu eingestellten Beschäftigten längere Arbeitszeiten vereinbaren. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" (Samstagausgabe), der die Tarifvereinbarung zwischen Gewerkschaft und VW-Management vorliegt.

dpa-afx WOLFSBURG. Der Autobauer Volkswagen kann mit neu eingestellten Beschäftigten längere Arbeitszeiten vereinbaren. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" (Samstagausgabe), der die Tarifvereinbarung zwischen Gewerkschaft und VW-Management vorliegt. Für neues VW-Personal gelte nicht mehr die Vier-Tage-Woche, sondern ein Arbeitszeit-Korridor von 28,8 bis 35 Stunden pro Woche, sagte ein Sprecher der IG Metall in Niedersachsen der Zeitung. Wie lange die Leute tatsächlich arbeiten, entscheide sich bei ihrer Einstellung. Neu eingestellte Beschäftigte sollen zudem geringer bezahlt werden.

Diese müssten gut 20 Prozent mehr arbeiten, um etwa so viel zu verdienen wie Alt-Beschäftigte, berichtet die "Frankfurter Rundschau". Ein junger Facharbeiter erhalte nach der Vereinbarung künftig 2 562 Euro im Monat. Diesen Lohn gebe es bei einer 35-Stunden- Woche, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Zum Vergleich: Bislang verdient ein VW-Facharbeiter rund 2 600 Euro, dafür muss er aber nur 28,8 Stunden arbeiten.

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