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VW-Kommunikationschef verlässt den Konzern

VW-Kommunikationschef Klaus Kocks verlässt das Unternehmen. Das teilte der Volkswagenkonzern am Freitag in Wolfsburg mit. Der Vorstand habe sich mit dem 49-Jährigen in "beiderseitigem Einvernehmen darauf geeinigt, dass Herr Kocks zum 1.1.2002 aus dem Unternehmen ausscheidet".

dpa WOLFSBURG. Er ist Mitglied des Vorstands der Marke Volkswagen. Nach dpa-Informationen soll mit Stephan Grühsem einer von Kocks engen Mitarbeitern den Posten als Konzernsprecher zunächst kommissarisch übernehmen. Kocks selbst wollte keinen Kommentar abgeben.

Konkrete Angaben zur künftigen Arbeit von Kocks machte Volkswagen nicht. Er werde dem Unternehmen weiterhin als Berater zur Verfügung stehen. Der promovierte Germanist und Sozialwissenschaftler wolle sich außerdem wissenschaftlichen Arbeiten widmen. Vor einigen Monaten hatte es bereits Spekulationen gegeben, dass Kocks vor einem Wechsel die Politik stehe. Im Herbst 2002 sollte er demnach in des Team von Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel (SPD) eintreten. Kocks nannte dies damals «eine gegenstandslose Spekulation».

An der Spitze des Volkswagen-Konzerns steht nächstes Jahr ebenfalls ein Wechsel bevor. Der Vorstandsvorsitzende Ferdinand Piech scheidet aus seinem Amt aus und rückt am 17. April 2002, seinem 65. Geburtstag, an die Aufsichtsratsspitze. Sein Nachfolger wird Bernd Pischetsrieder. Der 53-Jährige ist seit dem 1. Juli 2000 im VW - Konzernvorstand und außerdem Vorstandsvorsitzender der spanischen VW - Tochter Seat.

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